Das Land
Uganda liegt im östlichen Zentrum Afrikas unmittelbar am Äquator. Das Land erhielt von Winston Churchill den Beinamen „Die Perle Afrikas“. Auch uns ist diese Perle mit seiner Naturschönheit und den liebenswerten Menschen sehr ans Herz gewachsen.
Uganda ist durch die Lage am Äquator und der hervorragenden Bodenqualität prädestiniert für ganzjährig hohe und hochwertige landwirtschaftliche Erträge. Gleichzeitig ist Uganda eines der ärmsten und wenigsten entwickelten Länder der Welt.

Die mangelnde Infrastruktur, wie etwa die Versorgung durch Strom und Wasser stellt das Land vor große Probleme. Die ländliche Bevölkerung umfasst 75 % aller Haushalte und nur 17 % haben Zugang zu Elektrizität. 3 von 4 Beschäftigten leben von der Landwirtschaft. Uganda ist ein Land mit rund 46–50 Millionen Einwohnern, von denen die Hälfte unter 18 Jahre alt ist – eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit. Die Wirtschaft basiert stark auf Landwirtschaft (24 % des BIP, 72 % der Arbeitskräfte), mit wichtigen Exportgütern wie Gold, Kaffee, und Tourismus.

Die (Agrar-)Wirtschaft
Die sogenannte Agro-Industrialisierung spielt eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und für die Ernährung, der mit einer Rate von 3,3 % sehr stark wachsenden Bevölkerung. Heute liegen die Nachernteverluste in Uganda bei Frischobst zwischen 30% und 80%. Dies ist vor allem auf fehlende Möglichkeiten zur Lagerung und Weiterverarbeitung zurückzuführen. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist Energie.

Das öffentliche Stromnetz ist jedoch instabil und in vielen Regionen des Landes nicht verfügbar. Dezentrale Energielösungen spielen daher eine wichtige Rolle. Geringwertige und umweltschädigende Energieformen, wie traditionelles Brennholz machen den größten Anteil des Energieverbrauchs aus. Uganda kämpft zunehmend mit negativen Folgen wie Bodenerosion. Das Land hat seit 1950 mehr als 50% seiner Waldfläche verloren.

"Mit regenerativen Energiequellen gegen den Waldverlust."
Regenerative Energiequellen wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft helfen, den Waldverlust zu verringern, weil sie weniger auf Holz, Kohle oder andere natürliche Ressourcen angewiesen sind. Wenn Energie nachhaltig erzeugt wird, sinkt der Druck auf Wälder durch Anholzung für Brennstoffe oder Infrastruktur. So tragen erneuerbare Energien zum KLima- und Waldschutz bei.
